
Am Wohnmobil hängt der ganze Urlaub. Deshalb suchen wir den Fehler zu Ende.
Inhaber, ATG-Martfeld
Ein Ansprechpartner statt zwei Werkstätten
Wer ein Wohnmobil fährt, kennt die Aufteilung: Für Bremsen, Service und HU geht es in die Kfz-Werkstatt. Für Solar, Batterie oder Standheizung zum nächsten Ausbauer. Zwei Termine, zwei Anfahrten, zwei Rechnungen. Und wenn danach etwas nicht funktioniert, war es immer der jeweils andere.
Bei uns läuft beides über denselben Hof. Wir sind Kfz-Meisterwerkstatt für alle Marken – Ducato, Sprinter, Transit und Crafter sind unser Alltag. Und wir hören dort nicht auf, wo der Aufbau anfängt: bei der 12-Volt-Ebene, beim Ladesystem, bei der Technik, mit der Sie tatsächlich reisen.
Reparatur und Fehlersuche – am Fahrzeug wie am Aufbau
Keine Spannung auf der Steckdose. Die Aufbaubatterie ist morgens leer, obwohl den ganzen Tag die Sonne schien. Das Panel zeigt Werte, die so nicht stimmen können. Elektrische Fehler im Wohnmobil sitzen selten dort, wo sie sich zeigen – und genau deshalb kosten sie anderswo so viele Stunden.
Wir arbeiten uns der Reihe nach durch: Verbraucher, Leitungen, Sicherungen, Massepunkte, Laderegler, Batterie. Repariert wird erst, wenn die Ursache feststeht. Was das kostet, wissen Sie vorher.
Dazu alles, was ein Kfz-Meisterbetrieb ohnehin kann – Inspektion, Bremsen, Getriebe, Klimaservice und HU/AU am Basisfahrzeug. Im selben Termin, ohne zweite Anfahrt.
Strom an Bord: Solar, LiFePO4 und Ladetechnik
Drei Tage frei stehen, ohne die Heizung zu rationieren. Kaffeemaschine, Laptop und Kompressorkühlschrank, ohne dass am zweiten Abend das Licht flackert. Autarkie ist kein Bauteil, das man kauft, sondern das Zusammenspiel aus Erzeugung, Speicher und Ladetechnik.
Deshalb rechnen wir Ihren Bedarf durch, bevor wir etwas bestellen: Was verbrauchen Sie an einem normalen Reisetag? Wie lange stehen Sie am Stück? Wie viel Dachfläche ist frei? Daraus wird eine Anlage, in der die Teile zueinander passen – statt einer großen Lithiumbatterie, die nie voll wird, weil die Ladetechnik dahinter nicht mitzieht.
Heizung und Klima: warm im März, kühl im August
Die Saison wird an beiden Enden länger. Wer im Frühjahr an die Nordsee fährt und im Hochsommer in Südfrankreich steht, braucht beides – und merkt schnell, wenn eines davon fehlt.
Wir bauen Standheizungen ein und reparieren sie, wenn sie nach dem Winter nicht mehr anspringen. Wir rüsten Klimaanlagen nach, für den Aufbau ebenso wie für das Fahrerhaus. Und wir sagen Ihnen vorher, ob Ihre Stromversorgung eine Dachklimaanlage überhaupt trägt – oder ob zuerst die Batterie an der Reihe ist.
Fahrwerk und Auflastung
Wohnmobile werden über die Jahre schwerer, nie leichter. Markise, Fahrradträger, Solarmodule, ein zweiter Gasflaschenkasten – und irgendwann steht auf der Waage eine Zahl, die im Fahrzeugschein nicht vorgesehen ist. Oder das Heck hängt, der Aufbau wankt in der Kurve, und Seitenwind auf der Autobahn wird anstrengend.
Wir sehen uns an, was Sie tatsächlich mitnehmen, und sagen Ihnen, was technisch geht: Zusatzfedern, Luftfederung, Stabilisatoren, verstärkte Dämpfer. Oder eine Auflastung des zulässigen Gesamtgewichts, wenn Ihr Fahrzeug die Voraussetzungen dafür mitbringt. Ob es die mitbringt, prüfen wir vorher – nicht hinterher.
Vor der Reise und unterwegs
Urlaubscheck vor der Abfahrt
Zwei Wochen vor der Abfahrt ist der richtige Zeitpunkt, Probleme zu finden – nicht auf dem Stellplatz in den Cevennen. Beim Urlaubscheck gehen wir Fahrzeug und Aufbau gemeinsam durch: Bremsen, Reifen und Reifenalter, Beleuchtung, Flüssigkeitsstände, Batterie und Ladezustand, Standheizung, Wasser und Elektrik.
Danach bekommen Sie eine Liste mit drei Spalten: was in Ordnung ist, was jetzt gemacht werden sollte und was bis nach dem Urlaub warten kann. Dasselbe machen wir zum Saisonstart und vor dem Einwintern.
Wenn Sie unterwegs stehen bleiben
Ein Wohnmobil lässt man nicht einfach stehen – es ist Fahrzeug und Unterkunft zugleich. Wenn Sie in der Region liegen bleiben oder auf dem Stellplatz plötzlich ohne Strom dastehen, kommen wir raus. Kleinere Störungen lassen sich oft vor Ort beheben; wird es größer, holen wir das Fahrzeug in die Werkstatt.
Das gilt auch, wenn Sie nur durchfahren. Martfeld liegt rund 30 Kilometer südlich von Bremen, zwischen Bruchhausen-Vilsen und Hoya mitten in der Mittelweser-Region. Sie müssen kein Stammkunde sein, um Hilfe zu bekommen – wir arbeiten markenunabhängig.
Fahrzeug und Aufbau aus einer Hand
Ein Termin, ein Ansprechpartner, eine Rechnung.
Erst erklären, dann schrauben
Sie erfahren vorher, was gemacht wird und was es kostet.

