
Eine Alarmanlage nützt nur, wenn sie im Alltag anbleibt. Deshalb bauen wir sie so ein, dass sie nicht grundlos losgeht.
Inhaber, ATG-Martfeld
Das Wohnmobil steht meistens dort, wo Sie gerade nicht sind
Zehn Monate im Jahr steht das Fahrzeug auf dem Hof, hinter der Halle oder im Winterlager. Und in den Wochen, in denen Sie damit unterwegs sind, steht es nachts auf einem Stellplatz, den Sie zum ersten Mal sehen. Beides sind Situationen, in denen niemand hinschaut.
Aufgebrochen wird dabei selten das Fahrerhaus. Aufgebrochen werden die Aufbautür, die Serviceklappe und der Gaskasten, weil dahinter Fahrräder, Werkzeug und Technik liegen. Der eigentliche Schaden ist danach nicht der Verlust, sondern eine aufgehebelte Tür am dritten Urlaubstag, 900 Kilometer von zu Hause entfernt.
Thitronik: warum wir mit diesen Systemen arbeiten
Wir rüsten Funk-Alarmanlagen nach, überwiegend von Thitronik. Der Hersteller sitzt in Deutschland und hat sich auf Freizeitfahrzeuge spezialisiert. Für die gängigen Basisfahrzeuge wie Fiat Ducato, Mercedes Sprinter, Ford Transit und VW T6 gibt es fahrzeugspezifische Anbindungen, sodass die Anlage die vorhandene Zentralverriegelung mitbedient, statt daneben herzulaufen.
Funk ist dabei der entscheidende Punkt. Die Sensoren brauchen keine durchgezogene Leitung, sondern melden sich drahtlos an der Zentrale. Deshalb ist eine Nachrüstung im fertigen Aufbau überhaupt sauber möglich, ohne Möbel auszubauen und Wände zu öffnen. Und deshalb lässt sich die Anlage später erweitern, ohne die Zentrale zu tauschen.
Wenn Sie ein anderes Fabrikat im Blick haben, sehen wir es uns an und sagen Ihnen offen, ob es zu Ihrem Fahrzeug passt.
Was eine nachgerüstete Anlage überwacht
Eine Alarmanlage im Wohnmobil ist kein einzelnes Gerät, sondern eine Zusammenstellung. Welche Sensoren sinnvoll sind, hängt davon ab, wie Ihr Fahrzeug aufgebaut ist und wie Sie reisen. Wer überwiegend frei steht, braucht etwas anderes als jemand, der von Campingplatz zu Campingplatz fährt.
Der Einbau entscheidet, ob die Anlage etwas taugt
Eine Alarmanlage hängt an der Bordelektrik, und sie hängt dort dauerhaft. Deshalb kommt es darauf an, wo der Strom abgegriffen wird, wie die Verbindung abgesichert ist und wie viel Ruhestrom die Zentrale zieht, wenn das Fahrzeug drei Monate ohne Landstrom steht. Klemmverbinder aus der Zubehörkiste sind hier keine Lösung.
Genauso wichtig ist die Platzierung. Ein Bewegungsmelder, der auf den Vorhang am Dachfenster reagiert, löst nachts aus. Und eine Anlage, die zweimal grundlos losgeht, wird beim dritten Mal nicht mehr scharf geschaltet. Wir richten die Sensoren ein, probieren sie mit Ihnen zusammen aus und übergeben das Fahrzeug erst, wenn Sie die Bedienung im Griff haben.
Erst beraten, dann einbauen
Sie erfahren vorher, welche Sensoren Ihr Fahrzeug braucht und was der Einbau kostet.
Fahrzeug und Aufbau aus einer Hand
Ein Termin, ein Ansprechpartner, eine Rechnung, auch bei der Nachrüstung.
Das passt dazu
Eine Alarmanlage zieht dauerhaft Strom, und sie ist selten die einzige Nachrüstung, die auf der Liste steht. Wenn Sie mehreres vorhaben, planen wir es zusammen statt nacheinander.
Einen Überblick über alle Arbeiten an Fahrzeug und Aufbau finden Sie auf der Seite Wohnmobil-Werkstatt. Wie ein Dachlüfter nachgerüstet wird, steht auf der Seite Belüftung und Dachlüfter.

