Kfz-Mechaniker leuchtet mit einer Lampe in den geöffneten Motorraum eines Fahrzeugs

Eine Alarmanlage nützt nur, wenn sie im Alltag anbleibt. Deshalb bauen wir sie so ein, dass sie nicht grundlos losgeht.

Chris Gäbe

Inhaber, ATG-Martfeld

Das Wohnmobil steht meistens dort, wo Sie gerade nicht sind

Zehn Monate im Jahr steht das Fahrzeug auf dem Hof, hinter der Halle oder im Winterlager. Und in den Wochen, in denen Sie damit unterwegs sind, steht es nachts auf einem Stellplatz, den Sie zum ersten Mal sehen. Beides sind Situationen, in denen niemand hinschaut.

Aufgebrochen wird dabei selten das Fahrerhaus. Aufgebrochen werden die Aufbautür, die Serviceklappe und der Gaskasten, weil dahinter Fahrräder, Werkzeug und Technik liegen. Der eigentliche Schaden ist danach nicht der Verlust, sondern eine aufgehebelte Tür am dritten Urlaubstag, 900 Kilometer von zu Hause entfernt.

Thitronik: warum wir mit diesen Systemen arbeiten

Wir rüsten Funk-Alarmanlagen nach, überwiegend von Thitronik. Der Hersteller sitzt in Deutschland und hat sich auf Freizeitfahrzeuge spezialisiert. Für die gängigen Basisfahrzeuge wie Fiat Ducato, Mercedes Sprinter, Ford Transit und VW T6 gibt es fahrzeugspezifische Anbindungen, sodass die Anlage die vorhandene Zentralverriegelung mitbedient, statt daneben herzulaufen.

Funk ist dabei der entscheidende Punkt. Die Sensoren brauchen keine durchgezogene Leitung, sondern melden sich drahtlos an der Zentrale. Deshalb ist eine Nachrüstung im fertigen Aufbau überhaupt sauber möglich, ohne Möbel auszubauen und Wände zu öffnen. Und deshalb lässt sich die Anlage später erweitern, ohne die Zentrale zu tauschen.

Wenn Sie ein anderes Fabrikat im Blick haben, sehen wir es uns an und sagen Ihnen offen, ob es zu Ihrem Fahrzeug passt.

Was eine nachgerüstete Anlage überwacht

Eine Alarmanlage im Wohnmobil ist kein einzelnes Gerät, sondern eine Zusammenstellung. Welche Sensoren sinnvoll sind, hängt davon ab, wie Ihr Fahrzeug aufgebaut ist und wie Sie reisen. Wer überwiegend frei steht, braucht etwas anderes als jemand, der von Campingplatz zu Campingplatz fährt.

  • Aufbautür, Fahrerhaustüren und Serviceklappen über Funk-Magnetkontakte
  • Bewegungsmelder für den Innenraum, getrennt schaltbar, damit Sie bei Anwesenheit nur außen sichern
  • Gaswarnsensor für austretendes Flüssiggas
  • Funk-Wassermelder für Leckagen, die sonst erst der Schimmel verrät
  • Anbindung an die Zentralverriegelung bei vielen Basisfahrzeugen
  • Sirene und Warnblinken, damit der Alarm nach außen sichtbar wird
  • Ortung mit Geofencing, wenn das Fahrzeug den abgesteckten Bereich verlässt

Der Einbau entscheidet, ob die Anlage etwas taugt

Eine Alarmanlage hängt an der Bordelektrik, und sie hängt dort dauerhaft. Deshalb kommt es darauf an, wo der Strom abgegriffen wird, wie die Verbindung abgesichert ist und wie viel Ruhestrom die Zentrale zieht, wenn das Fahrzeug drei Monate ohne Landstrom steht. Klemmverbinder aus der Zubehörkiste sind hier keine Lösung.

Genauso wichtig ist die Platzierung. Ein Bewegungsmelder, der auf den Vorhang am Dachfenster reagiert, löst nachts aus. Und eine Anlage, die zweimal grundlos losgeht, wird beim dritten Mal nicht mehr scharf geschaltet. Wir richten die Sensoren ein, probieren sie mit Ihnen zusammen aus und übergeben das Fahrzeug erst, wenn Sie die Bedienung im Griff haben.

  • Beratung zur passenden Sensorik für Ihren Aufbau
  • Einbau der Zentrale mit abgesicherter, dauerhafter Stromversorgung
  • Anbindung an Zentralverriegelung und Bordelektrik, wo das Fahrzeug es hergibt
  • Prüfung des Ruhestroms, damit die Batterie die Standzeit übersteht
  • Einrichtung, Funktionstest und Einweisung bei der Übergabe
  • Erweiterung und Reparatur bereits vorhandener Anlagen

Erst beraten, dann einbauen

Sie erfahren vorher, welche Sensoren Ihr Fahrzeug braucht und was der Einbau kostet.

Fahrzeug und Aufbau aus einer Hand

Ein Termin, ein Ansprechpartner, eine Rechnung, auch bei der Nachrüstung.

Das passt dazu

Eine Alarmanlage zieht dauerhaft Strom, und sie ist selten die einzige Nachrüstung, die auf der Liste steht. Wenn Sie mehreres vorhaben, planen wir es zusammen statt nacheinander.

Belüftung und Dachlüfter

Frische Luft im Sommer, weniger Feuchtigkeit im Winter. Und ein Dach, das dicht bleibt.

Solaranlage und Ladetechnik

Damit die Aufbaubatterie den Ruhestrom der Anlage über Wochen mitträgt.

Einen Überblick über alle Arbeiten an Fahrzeug und Aufbau finden Sie auf der Seite Wohnmobil-Werkstatt. Wie ein Dachlüfter nachgerüstet wird, steht auf der Seite Belüftung und Dachlüfter.

Sie wissen nicht, welche Sensoren Ihr Fahrzeug braucht? Sagen Sie uns, wie und wo Sie stehen. Wir stellen die Anlage danach zusammen.
Schnelle Anfrage

Häufig gestellte Fragen

In den allermeisten Fällen ja. Weil die Sensoren per Funk mit der Zentrale sprechen, muss keine Leitung durch den fertigen Aufbau gezogen werden. Was im Einzelfall geht, hängt vom Basisfahrzeug und vom Aufbau ab. Das sehen wir uns vorher am Fahrzeug an.
Eine Alarmanlage ist rund um die Uhr wach, also zieht sie dauerhaft Ruhestrom. Entscheidend ist deshalb, welche Batterie sie versorgt und wie lange das Fahrzeug ohne Landstrom steht. Wir messen den Ruhestrom nach dem Einbau und sagen Ihnen, wie lange Ihre Batterie das trägt und ob ein kleines Solarmodul die Standzeit löst.
Ein Gaswarnsensor lässt sich ergänzen. Er meldet austretendes Flüssiggas aus der Bordanlage, bevor es sich im Fahrzeug sammelt. Manche Sensoren reagieren zusätzlich auf Narkosegase. Wie sinnvoll das für Sie ist, besprechen wir offen, statt Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie nicht brauchen.
Ja, das ist einer der Gründe für ein Funksystem. Sie können mit Türen und Sirene anfangen und Bewegungsmelder, Gaswarner, Wassermelder oder eine Ortung später nachrüsten. Die Zentrale bleibt dabei dieselbe.
Ja. Bei Selbstausbauten ist die Beratung sogar wichtiger, weil die Bordelektrik von Fahrzeug zu Fahrzeug völlig unterschiedlich aussieht. Bringen Sie mit, was Sie über Ihre Elektrik wissen, den Rest messen wir nach.